Lethesafe

Lethesafe – Zugriff ist eine Frage der Zeit

Ein Einstieg in ein Sicherheitskonzept, das Zugriff bewusst verlangsamt, um Handlungsspielraum zu schaffen.

Kein Wissen. Kein Passwort. Nur Zeit.

Zeit

Einstieg & Verständnis

Im Alltag wird Sicherheit mit Verfügbarkeit gleichgesetzt: Wer jederzeit an seine Geheimnisse kommt, fühlt sich vorbereitet. Doch dieselbe Verfügbarkeit kann im falschen Moment zur Schwachstelle werden. Lethesafe betrachtet diesen Moment nüchtern und verschiebt den Fokus vom Aufbewahren hin zum bewussten Nicht-Verfügbar-Sein.

Das Konzept richtet sich an Menschen, die Verantwortung für andere tragen, mit vertraulichen Informationen arbeiten oder mit Drucksituationen rechnen müssen. Es liefert keine dramatischen Versprechen, sondern eine ruhige Methode, um Wissen für eine festgelegte Zeit aus der Welt zu nehmen.

Problem → Perspektivwechsel

Lethesafe schützt keine Daten.
Es macht den Zugriff für eine Zeitspanne unmöglich.

Sofortiger Zugriff

Passwort = Wissen → Druck, Drohung oder Pflicht können es erzwingen.

Zeitgebundener Zugriff

Passwort = Ergebnis eines Prozesses → Erst verfügbar, wenn die Zeit abgelaufen ist.

Der Perspektivwechsel lautet: Nicht alles muss jederzeit erreichbar sein. Kontrolle entsteht, wenn Menschen selbst bestimmen, wann sie wieder Zugriff haben dürfen.

Kernaussage

„Zugriff ist eine Frage der Zeit.“
Diese Aussage ist kein Slogan, sondern die Grundlage: Wissen, das zu einem Zeitpunkt nicht existiert, kann niemand wegnehmen.

Lethesafe ersetzt keine bestehenden Werkzeuge. Es ergänzt sie um eine Entscheidung, die immer vor dem Notfall getroffen werden muss: Wie viel Zeit soll verstreichen, bevor das entscheidende Passwort entsteht?

Vom Wissen zur Zeit

Lethesafe – Zeitkapsel Zielzeichenkette „K“ Verschlüsselungssystem nach Wahl Vertrauliche Informationen
(Zugriff zeitlich blockiert)

Lethesafe verändert kein bestehendes System. Es bestimmt, wann „K“ überhaupt entstehen darf.

Was ist „K“

„Wissen kann man erzwingen. Zeit nicht.“

Was Lethesafe nicht ist

Weiter denken

Wer verstehen möchte, wie dieser Ansatz aufgebaut ist, startet mit dem Konzept, prüft anschließend die vorhandenen Werkzeuge und bildet daraus das eigene mentale Modell.