K
Siehe Zielzeichenkette K.
Dieses Glossar dient als verbindliche Referenz für die in Lethesafe verwendeten Begriffe. Die hier definierten Bedeutungen sind maßgeblich für alle Texte und Werkzeuge.
Siehe Zielzeichenkette K.
Das Vorhandensein konkreter Informationen oder Fakten, z. B. eines Passworts, eines Schlüssels oder einer Entschlüsselungsphrase.
Kenntnis beschreibt einen funktionalen Zustand in technischen Systemen. In klassischen Sicherheitsmodellen führt Kenntnis unmittelbar zur Handlung.
Das nachträgliche Erzeugen weiterer Zeitkapseln, die zur exakt gleichen Zielzeichenkette K führen wie eine bestehende Zeitkapsel, jedoch mit neu festgelegten Zeitverzögerungen.
Voraussetzung für das Klonen ist, dass die ursprüngliche Zeitkapsel vollständig durchlaufen wurde und die Zielzeichenkette K dadurch vorliegt. Erst danach können weitere Zeitkapseln mit kürzeren oder längeren Zeitverzögerungen erzeugt werden.
Klonen ermöglicht auch im Nachgang eine strategische Staffelung von Zugriffsmöglichkeiten (z. B. mehrere Zeitkapseln an unterschiedlichen Orten), ohne die ursprüngliche Zeitkapsel obsolet werden zu lassen oder ein neues K verwenden zu müssen.
Für die Erstellung eines Klons ist eine vorhandene, vollständig berechnete Zeitkapsel erforderlich. Der Klonprozess setzt den abgeschlossenen Rechenlauf der Basis-Zeitkapsel voraus und erfordert anschließend einen eigenständigen Rechenlauf entsprechend der für den Klon festgelegten Zeitverzögerung. Ein Aushebeln oder Umgehen bestehender Zeitkapseln ist durch den Klonprozess nicht möglich.
Zusätzliche Entropie, die während der Erstellung einer Zeitkapsel durch unvorhersehbare Nutzereingaben erzeugt wird, z. B. durch Mausbewegungen in der Web-Oberfläche oder durch Tastatureingaben im CLI.
Nutzerentropie dient ausschließlich der Erhöhung der Zufälligkeit bei der Initialisierung einer Zeitkapsel. Sie hat keinen Einfluss auf die Dauer der Zeitverzögerung, beschleunigt keinen Rechenlauf und ersetzt keine kryptographischen Zufallsquellen des Systems.
Ein optionaler, vom Nutzer gesetzter Faktor, der den Start der zeitverzögerten Berechnung absichert.
Das Startpasswort ersetzt K nicht, beschleunigt den Rechenprozess nicht und hat keinen Einfluss auf die Dauer der Zeitverzögerung.
Daten oder Inhalte, deren Zugriff geschützt werden soll, z. B. Dateien, Dokumente, Passphrasen oder Schlüsselmaterial.
Vertrauliche Informationen werden nicht von Lethesafe gespeichert oder verarbeitet, sondern ausschließlich durch externe Verschlüsselungs- oder Zugriffssysteme geschützt.
Ein innerer Zustand, in dem Informationen präsent und verfügbar sind, unabhängig davon, ob sie freiwillig oder unter Zwang erlangt wurden.
Wissen ist nicht kontrollierbar, nicht entziehbar und nicht delegierbar. Im Kontext von Lethesafe beschreibt Wissen die menschliche Voraussetzung für Handlung unter Druck oder Erpressung.
Eine rechnerische Konstruktion, die die Entstehung der Zielzeichenkette K zeitlich verzögert.
Eine Zeitkapsel ist kein Speicher, kein Container und enthält zu keinem Zeitpunkt vertrauliche Informationen.
Die bewusst festgelegte Dauer sequenzieller Rechenarbeit, die erforderlich ist, um die Zielzeichenkette K entstehen zu lassen.
Die Zeitverzögerung ist unabhängig von Absichten, äußeren Umständen oder Parallelisierung.
Eine deterministisch erzeugte Zeichenkette, die erst nach Abschluss einer definierten, sequenziellen Rechenarbeit existiert.
K ist eine etablierte Kurzbezeichnung für einen Schlüsselwert („Key“) und wird hier als neutrale Referenz verwendet.
Die Zielzeichenkette K kann als Masterpasswort oder Schlüsselmaterial für externe Verschlüsselungs- oder Zugriffssysteme verwendet werden. K ist kein vom Nutzer definierter Wert.
Lethesafe verzögert ausschließlich die Entstehung von K.
Die Möglichkeit, auf vertrauliche Informationen zuzugreifen.
Im Kontext von Lethesafe ist Zugriff abhängig von Ort, Zeit und der Verfügbarkeit der Zielzeichenkette K.
Zugriff setzt die Verfügbarkeit der Zielzeichenkette K voraus und ist von Zeit und Ort abhängig.
Siehe auch Wissen und Kenntnis.